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Verfahrenshinweise Röntgenprüfung

Die Röntgenprüfung oder auch Durchstrahlungsprüfung oder RT-Prüfung genannt ist ein Verfahren in der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, um Materialunterschiede im Werkstück darzustellen.

Die RT-Prüfung ist ein Standardverfahren zur Prüfung sicherheitsrelevanter Bauteile.

Es können (je nach eingesetzter Röhre oder Strahlenquelle) in verschiedenen Bauteile wie z. B. Gussteile oder Schweißnähte, Einschlüsse oder Risse im Volumen des Prüflings nachgewiesen werden.

Mit dem Einsatz einer Röntgenröhre oder eines Gammastrahlers (z. B. Iridium 192 oder Cobalt 60) wird das Bauteil (bzw. der Prüfabschnitt) auf einen Röntgenfilm projektiert.

Um eine Röntgenaufnahme zu erzeugen, wird der Prüfbereich von einer Seite bestrahlt und ein Röntgenfilm auf der Gegenseite des Prüfgegenstandes befestigt.

Die Röntgenstrahlung, die das Bauteil durchdringt und auf den Röntgenfilm trifft, schwärzt dabei den Film. Aufgrund verschiedener Materialdicke oder –dichte der Prüffläche wird das Projektionsbild in verschiedenen Schwärzungen dargestellt. Je höher die Dichte oder Dicke des Prüfabschnitts, desto weniger Strahlung kann das Bauteil durchdringen und desto heller werden diese Bereiche auf dem Röntgenfilm dargestellt.

Das Erkennen der Details auf einem Röntgenfilm ist abhängig vom Kontrast und der Auflösung der Aufnahme.

Die Bildgüte ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Werkstoffdicke, Materialdichte, die Art der Strahlenquelle sowie das Auflösungsvermögen des eingesetzten Röntgenfilms.

Zur Bewertung der Bildgüte werden häufig Bildgüteprüfkörper (z.B. DIN-Drahtstege mit sieben Drahtstegen unterschiedlicher Breite) eingesetzt. Anhand des dünnsten noch zu erkennenden Drahtes können dann Rückschlüsse auf die kleinste erkennbare Fehlergröße geschlossen werden.
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